Unter heissen Wetterbedingungen fand in La Conca (Süditalien), der dritte und letzte Lauf zur Europameisterschaft Formel A statt, sowie das EM-Finale der Kategorie ICA.
In der Kategorie Formel A konnten sich vor allem Alban Varutti, Manuel Renaudie und James Miller behaupten. Alle drei erreichten das Finale auf direktem Wege, dank 2 Top-Ten Platzierungen während den 3 Vorläufen. Ein wenig Rennpech wurde aber in jeweils einem Vorlauf keinem der 3 erspart; Alban verlor viele Plätze bei einer Startkollision während Manu im ersten Vorlauf einige Probleme hatte das richige Chassis Set-Up zu finden und James Miller fiel auf Grund eines Motorschadens einmal aus.
Dies ergab die folgenden Startpositionen fürs Finale: Manuel Renaudie 12, Alban Varutti 15 und James Miller 27.
Alle restlichen Swiss Hutless Fahrer mussten im Hoffnungslauf ihr Glück versuchen. Darren Bressaglia und Harmen Oomkens hatten mit ihren Startplätzen 3 und 7 die besten Voraussetzungen, unter den top 6 mitzumischen. Doch das Glück war leider nicht auf ihrer Seite... Darren musste an dritter Stelle liegend wegen eines technischen Defekts am Motor das Rennen aufgeben, Harmen Oomkens verlor bei einem Ueberholmanöver wichtige Plätze und Tomi Limmonen konnte wegen eines Elektrikproblems nur gerade 2 Runden fahren. Gianni Gazzurelli verpasste den Sprung ins Finale um wenige Ränge.
In Finale 1 konnten alle 3 Fahrer Positionen gewinnen. Manuel Renaudie kam als achter ins Ziel, Alban Varutti als zehnter und James Miller als 25.
Anschliessend folgte das grosse Krimi-Finale, in dem Alban eine geniale Aufholjagd zeigte, die ihn schlussendlich aufs Podium führte. Mit regelmässig schnellen Rundenzeiten machte er Rang um Rang gut und erreichte schliesslich die Spitzengruppe. Die Spannung wurde immer grösser, als sich die 5 ersten Fahrer unaufhörlich überholten. Vor der letzten Kurve war Alban in Lauerstellung auf Rang fünf und hielt sich aus der Remplerei der anderen Fahrer heraus. Seine Intuition gab ihm vollkommen Recht, denn Cesetti startete ein gewagtes Ueberholmanöver auf Fore und beide kamen von der Ideallinie ab. In diesem Moment schlug Varutti zu und ging an beiden vorbei. In einem Fotofinish kam er 0.049 Sekunden vor Cesetti als Dritter über die Ziellinie.
Swiss Hutless gratuliert Alban auf diesem Weg ganz herzlich zu seinem Erfolg.
Manuel Renaudie war sehr gut ins Rennen gestartet und gewann mehrere Positionen, die er aber während den letzten Runden wieder einbüssen musste. Er kam als neunter über die Ziellinie.
James Miller fiel leider in der ersten Rennrunde aus.
In der Kategorie ICA war Michael Ryall mit Swiss Hutless am Start. Er hatte an diesem Wochenende nur wenig Glück, denn während den Vorläufen stiess er entweder auf technische Probleme oder war in Kollisionen verwickelt.
Dies bedeutete Startplatz 21 für den Hoffnungslauf. Die Aufgabe war klar, Michael musste unter die ersten sechs fahren, um das Finale noch zu erreichen.
Der Engländer war hoch motiviert und machte Rang um Rang gut. Doch bei der Zieleinfahrt fehlten ihm gerade mal 2 Plätze für den Einzug ins Finale.
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